Grüne Wirtschaft für Morgen: Circular Economy Podcast Por Thinking Circular capa

Grüne Wirtschaft für Morgen: Circular Economy

Grüne Wirtschaft für Morgen: Circular Economy

De: Thinking Circular
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Sobre este título

Hier ist Eveline von Thinking Circular, dem Multiversum für grünen Fortschritt!

Circular Economy ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.

Unser Verständnis von Circular Economy:

Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.

2021 Thinking Circular
Ciências Ciências Sociais Economia Política e Governo
Episódios
  • Vom Altkleidercontainer zur Kreislaufjeans – Textilrecycling neu gedacht
    Jan 27 2026

    Das Textilrecycling steckt in Deutschland aktuell in der Krise. Zwar gilt seit Januar 2025 die Pflicht zur Getrenntsammlung von Textilien, doch die Realität sieht ernüchternd aus. Laut einer Studie des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) wird nur ein Bruchteil der gesammelten Kleidung tatsächlich stofflich verwertet. Der Großteil landet weiterhin in minderwertigen Verwertungswegen oder wird ins Ausland exportiert. Gründe dafür sind die fehlende Recycling-Infrastruktur, mangelnde Standards für die Sammelqualität und die Flut minderwertiger Fast-Fashion-Produkte, die sich kaum recyceln lassen. Damit bleibt Deutschland weit hinter den Zielen einer echten Kreislaufwirtschaft zurück.

    Die Circular Economy bietet einen Ausweg aus dieser Wegwerfspirale. Ihr Prinzip ist es, Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten – durch langlebiges Design, Reparatur, Second-Hand-Nutzung und transparente Lieferketten. Ein Unternehmen, das dieses Prinzip konsequent lebt, ist MUD Jeans aus den Niederlanden. Die Marke produziert Jeans aus recycelter Baumwolle und nimmt alte Hosen zurück, um daraus neue Produkte zu fertigen. Das Ziel besteht darin, eine Jeans aus 100 Prozent recycelter Baumwolle herzustellen – ein Meilenstein für die gesamte Branche. Jede eingesandte Jeans verhindert Abfall, spart Ressourcen und trägt dazu bei, dass Mode nicht länger Wegwerfware ist.

    Deutschland steht beim Textilrecycling jedoch vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen Unternehmen wie MUD Jeans, dass die Circular Economy keine ferne Vision ist, sondern bereits heute Realität sein kann. Doch auch wir können einen Beitrag leisten: durch bewussten Konsum, den Kauf langlebiger Kleidung, die Nutzung von Second-Hand-Angeboten und die Unterstützung von Marken, die Rücknahmeprogramme anbieten

    Viel Saß beim Zuhören!


    Weitere Links zum Thema:

    • Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: FAQ "Getrennte Sammlung von Textilabfällen" (2025)
    • NABU: Textilien hochwertig recyceln (2024)
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    21 minutos
  • Ahrtal – welche Fragen sind noch offen?
    Jan 20 2026

    Die Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 hat nicht nur sichtbare Schäden hinterlassen, sondern wirft auch viele Fragen im Umgang mit Katastrophenhilfe und Transparenz bei der Berichterstattung auf. Fragebögen zum Umgang mit Betroffenen blieben weitgehend unbeantwortet, Transparenz fehlte und die Berichterstattung war oft zu direkt und persönlich.

    Im Zuge dieser Betrachtung gehen wir auch auf die Untersuchung Spontanhilfe im Einsatz des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein. Diese zeigt, wie vielfältig und spontan Hilfeleistungen nach der Flut organisiert wurden. Die Untersuchung macht deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen offiziellen Stellen und freiwilligen Helfer:innen zwar eine große Wirkung entfalten konnte, aber auch strukturelle Probleme sichtbar wurden, beispielsweise fehlende Koordination, mangelnde Dokumentation und offene Fragen zur langfristigen Einbindung von Spontanhelfern.

    In unserem Podcast greifen wir diese Punkte auf und stellen die Frage: Welche Fragen sind bei euch bis heute unbeantwortet geblieben? Wo besteht weiterhin Klärungsbedarf? Schickt uns diese offenen Punkte gerne zu, wir sind gespannt!

    Viel Spaß beim Zuhören!

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    26 minutos
  • Helfen mit Herz und Verstand
    Jan 14 2026

    Wie sieht echte Hilfe zur Selbsthilfe aus und warum wird sie oft noch als Almosen missverstanden? In dieser Episode sprechen wir über die Fluthilfe im Ahrtal und die Arbeit der Caritas Rhein-Mosel-Ahr. Wir beleuchten, warum psychosoziale Angebote ebenso wichtig sind wie materielle Unterstützung, was sich hinter dem Begriff „Klimakatastrophen-Trauer” verbirgt und mit welchen besonderen Herausforderungen ältere Menschen, Familien und Alleinerziehende konfrontiert sind.

    Anhand konkreter Beispiele – von Kleiderspenden bis zu Waschcontainern – zeigen wir, wie aus spontaner Nothilfe langfristige soziale Angebote entstehen können. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Forderung nach einer neuen Anerkennung der Katastrophen-Sozialarbeit und auf die Frage, wie die ökologische Gerechtigkeitslücke geschlossen werden kann.

    Eine Episode über Missverständnisse, Mut und die Kraft, aus Krisen nachhaltige Hilfsstrukturen zu entwickeln.

    Viel Spaß beim Zuhören!


    Weiterführende Links:

    • Magdalena Mai: Soziale Arbeit als ökologisch-soziale Katastrophenhilfe (2023)
    • Pablo Servinge, Raphaël Stevens: Wie alles zusammenbrechen kann, Mandelbaum Verlag kritik & utopie (2022), ISBN: 978385476-920-0
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    29 minutos
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